Blog · Immobilienkauf im Bestand
Bei Gebäuden mit Baujahr vor 1984 gilt: erst dämmen, dann die Heizung tauschen. Bei jüngeren Gebäuden ist oft der Heizungstausch allein die wirksamste Maßnahme.
Reihenfolge bei älteren Gebäuden: Dach zuerst (dort geht am meisten Energie verloren), dann Kellerdecke, dann Außenwände – die Heizungsmodernisierung bildet den Abschluss, wenn der tatsächliche Wärmebedarf feststeht.
Bei Gebäuden nach 1984 mit bereits vorhandenem energetischen Mindeststandard an Gebäudehülle, Fenstern und Dach ist dagegen oft der Heizungstausch allein die wirksamste Einzelmaßnahme. Der Grund für die umgekehrte Logik bei älteren Gebäuden: Eine neue Heizung würde ohne vorherige Dämmung viel zu groß dimensioniert, weil ein Großteil ihrer Wärme ungenutzt über die Gebäudehülle nach draußen entweicht.
Bei einer denkmalgeschützten oder Fachwerk-Bausubstanz, wie wir sie unter anderem in Königswinter kennen, kommen zusätzlich Auflagen aus dem Denkmalschutz hinzu, die Dämmmaßnahmen einschränken können. Mehr zur Umsetzung: Umbau und Modernisierung, auch in Königswinter. Was aktuell für den Heizungstausch selbst gilt, zeigt unser Beitrag Welche Heizung ist im Altbau ab 2026 noch erlaubt?
Quellen: effizienzhaus-online.de, „Die richtige Reihenfolge bei der Sanierung ist wichtig"; heizsparer.de, „Energetische Sanierung: Die richtige Reihenfolge beim Sanieren"