Blog · Immobilienkauf im Bestand

Fördermittel für die Sanierung einer Bestandsimmobilie

Für die Sanierung einer Bestandsimmobilie stehen 2026 vor allem zwei Förderwege offen: der BAFA-Zuschuss für energetische Einzelmaßnahmen und der KfW-Kredit 261.

Der BAFA-Zuschuss beträgt 15 % der förderfähigen Kosten, mit individuellem Sanierungsfahrplan bis 20 %. Der KfW-Kredit 261 fördert die energieeffiziente Komplettsanierung zum Effizienzhaus inklusive Tilgungszuschuss.

Wichtig für 2026: Seit dem 21.07.2026 wird der iSFP-Bonus beim BAFA-Zuschuss erst ab einem förderfähigen Mindestinvestitionsvolumen von 30.000 Euro gewährt. Beim KfW-Kredit 261 gilt seit demselben Datum ein einheitlicher Höchstkredit von 150.000 Euro je Wohneinheit, während sich der maximale Tilgungszuschuss von zuvor 45 % auf 35 % (höchstens 52.500 Euro) verringert hat. Da das Programmbudget für den KfW-Wohngebäude-Kredit 2026 gegenüber 2025 um 58 % gekürzt wurde, ist eine frühzeitige Antragstellung ratsam.

Beide Förderwege lassen sich miteinander kombinieren. Mehr zur baulichen Umsetzung: Umbau und Modernisierung, auch in Bad Honnef. Wie sich die verbleibenden Kosten realistisch einschätzen lassen: Sanierungskosten im Altbau realistisch einschätzen.

Quellen: BAFA, Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (bafa.de); KfW, Merkblatt Kredit Nr. 261 BEG Wohngebäude-Kredit (kfw.de)

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martin.buenger@t-online.de